Aktuelles

Die bezirklichen Seniorendelegiertenversammlungen werden ab Frühjahr 2021 für die nächste Amtszeit neu gebildet. Wie man sich dort als interessierte/r Mitbürgerin und Mitbürger beteiligen kann, erläutern die neue Broschüre und das Faltblatt zur Seniorenmitwirkung in Hamburg. Hier können Sie beide Druckmedien online lesen und sich genau über die Abläufe und erforderlichen Schritte informieren. Als älterer Mensch ab 60 Jahren kann man auf zwei Wegen Seniorendelegierte/r werden: Entweder entsendet von einer Gruppe oder Organisation, die sich für Ältere engagiert, oder als Einzelperson mit Unterstützerliste.

Turnusgemäß würden die derzeitigen vierjährigen Amtszeiten am 31. März 2021 zu Ende gehen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die laufende Amtszeit um drei Monate verlängert und die Neuwahlen ebenfalls um drei Monate nach hinten verschoben worden. Die hierfür erforderliche vorübergehende Änderung des Seniorenmitwirkungsgesetzes hat die Bürgerschaft am 13.01. beschlossen. Der LSB begrüßt die Verschiebung der Wahlen und informiert in dieser Meldung über den neuen Zeitplan für die Konstituierung der Seniorenvertretungen.

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat am 6. Januar zum Pressetermin auf dem Jungfernstieg geladen. Aktuell sind hier alle Ampeln abgeschaltet, es fehlen Zebrastreifen. Den besonders für behinderte und alte Menschen gefährlichen Zustand greift ein Schreiben an den Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks auf, dem sich acht Verbände, darunter der Landes-Seniorenbeirat, unterstützend angeschlossen haben. Das Bündnis fordert die Einrichtung eines „Arbeitskreises Mobilitätswende“.

Der Alltag hat sich in kürzester Zeit massiv verändert, gewohnte Aktivitäten sind weggefallen, Begegnungen mit anderen sind kaum noch möglich, viele sorgen sich um ihre Angehörigen und ihre eigene Gesundheit.
Der BAGSO-Podcast behandelt Themen, die für ältere Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie besonders drängend sind. Seit April diesen Jahren vermittelt er verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von guten und ermutigenden Beispielen, die Älteren dabei helfen, gut durch diese Zeit zu kommen.

„Kultur in Hamburg“ – die Museumslandschaft ist in Hamburg eindrucksvoll und abwechslungsreich. Die Sammlungen umfassen ein großes Spektrum und bieten Kunst, Geschichte, Naturwissenschaft, Maritimes und vieles mehr dar. Über 60 Museen & besondere Orte werden in der neuen Broschüre in kurzen Porträts mit Fotos vorgestellt. Angegeben wird, ob die Häuser barrierefrei sind. Der Kulturführer - der 2. Teil der Reihe nach Theater & Musik - macht Lust, aus der Fülle auszuwählen und Neues zu entdecken. Er ist kostenlos erhältlich, demnächst auch über die Bezirks-Seniorenbeiräte.

Der Landes-Seniorenbeirat schließt sich der Forderung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) an, dass der Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Alter gewährleistet sein muss. Das gilt auch für Pflegeeinrichtungen. Die große Bedeutung der Digitalisierung für das Leben älterer Menschen rückt der Achte Altersbericht der Bundesregierung in den Mittelpunkt.

In letzter Zeit steigt wieder die Zahl von Anrufen von falschen Polizeibeamten bei Seniorinnen und Senioren, in denen es die Täter mit einer ausgefeilten Gesprächstechnik schaffen, Menschen um ihre gesamten Ersparnisse zu bringen. Machen Sie sich mit diesem Thema vertraut! Auch diejenigen, die Opfer dieser Straftat geworden sind, haben nicht gedacht, jemals auf solch eine miese Masche hereinzufallen!

Ältere Menschen sind als Risikogruppe gegenwärtig besonders gefährdet und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich dadurch isoliert und alleine. Einige müssen ihre Alltagshilfen neu organisieren, zum Beispiel für Einkäufe und Apothekengänge. In diesen besonderen Zeiten heißt es, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu helfen.
Fühlen Sie sich einsam?
Suchen Sie jemanden, mit dem Sie am Telefon reden können?
Benötigen Sie Unterstützung bei Einkäufen oder einen Botendienst?
Möchten Sie den PC oder das Handy nutzen, um mit anderen in Kontakt zu bleiben, und plötzlich funktioniert nichts mehr?
Benötigen Sie eine Ansprechperson für gesundheitliche und pflegerische Fragen?
Unter der Telefonnummer 4 28 28 8000 bekommen Sie Hilfe.

Mit der U-Bahn-Haltestelle Straßburger Platz auf dem Dulsberg werden in diesem Jahr 75 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sein.
Es folgen im nächsten Jahr weitere 5 Haltestellen, so dass dann nur noch 5 Haltestellen in den nächsten Jahren verbleiben.
Bei der S-Bahn sind jetzt 46 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sind. Im nächsten Jahr werden noch 4 Haltestellen fertiggestellt. Es verbleiben dann noch 4 Haltestellen, bei denen der Ausbau in den folgenden Jahren erfolgen wird.

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem engagierten Mitstreiter Claus-Dieter Jost, der am 30. April im Alter von 73 Jahren unerwartet verstorben ist.

Claus-Dieter Jost war Mitglied im Vorstand des BSB Altona und als allseits anerkannter sozialpolitischer Experte für den LSB aktiv. Sein besonderes Augenmerk war der Ungleichheit der Gesellschaft gewidmet. Dabei hat er mit seiner engagierten und dynamischen, aber auch fröhlichen und mitreißenden Art viele Aktivitäten organisiert und mitgestaltet.
Dieser Verlust reißt menschlich eine große Lücke in den Kreis der Seniorenvertretung. Mit seiner positiven Lebenseinstellung war er vielen ein Vorbild.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

In stiller Trauer
Die Mitglieder des Landes-Seniorenbeirats und die Kolleginnen der Geschäftsstelle