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Weitere Informationen folgen demnächst.

Für allein lebende Menschen ist die Coronazeit besonders schwierig. Viele tägliche Kontakte fallen weg, Einsamkeit kann die Folge sein. Wie kann man dem begegnen?

Der 15. BAGSO-Podcast berichtet von Menschen, die sich bewusst entschieden haben, in dieser Zeit mit anderen zusammen zu leben - sei es als spontane Corona-WG oder in einem lang etablierten Wohnprojekt. Kommt man gemeinsam tatsächlich besser durch die Krise? Andrea Beerli vom Forum gemeinschaftliches Wohnen erklärt, worauf man achten sollte, wenn man mit anderen zusammenziehen will, und wie man an Informationen und Kontakte kommt.
Zum Abschluss der Reihe zieht Franz Müntefering Bilanz: Wie hat er die vergangenen Monate erlebt? Was hilft dabei, die Krise zu bewältigen, und wie kann es weitergehen? Diese Folge erscheint am 5. November 2020.

„Kultur in Hamburg“ – die Museumslandschaft ist in Hamburg eindrucksvoll und abwechslungsreich. Die Sammlungen umfassen ein großes Spektrum und bieten Kunst, Geschichte, Naturwissenschaft, Maritimes und vieles mehr dar. Über 60 Museen & besondere Orte werden in der neuen Broschüre in kurzen Porträts mit Fotos vorgestellt. Angegeben wird, ob die Häuser barrierefrei sind. Der Kulturführer - der 2. Teil der Reihe nach Theater & Musik - macht Lust, aus der Fülle auszuwählen und Neues zu entdecken. Er ist kostenlos erhältlich, demnächst auch über die Bezirks-Seniorenbeiräte.

Der Landes-Seniorenbeirat schließt sich der Forderung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) an, dass der Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Alter gewährleistet sein muss. Das gilt auch für Pflegeeinrichtungen. Die große Bedeutung der Digitalisierung für das Leben älterer Menschen rückt der Achte Altersbericht der Bundesregierung in den Mittelpunkt.

In letzter Zeit steigt wieder die Zahl von Anrufen von falschen Polizeibeamten bei Seniorinnen und Senioren, in denen es die Täter mit einer ausgefeilten Gesprächstechnik schaffen, Menschen um ihre gesamten Ersparnisse zu bringen. Machen Sie sich mit diesem Thema vertraut! Auch diejenigen, die Opfer dieser Straftat geworden sind, haben nicht gedacht, jemals auf solch eine miese Masche hereinzufallen!

Ältere Menschen sind als Risikogruppe gegenwärtig besonders gefährdet und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich dadurch isoliert und alleine. Einige müssen ihre Alltagshilfen neu organisieren, zum Beispiel für Einkäufe und Apothekengänge. In diesen besonderen Zeiten heißt es, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu helfen.
Fühlen Sie sich einsam?
Suchen Sie jemanden, mit dem Sie am Telefon reden können?
Benötigen Sie Unterstützung bei Einkäufen oder einen Botendienst?
Möchten Sie den PC oder das Handy nutzen, um mit anderen in Kontakt zu bleiben, und plötzlich funktioniert nichts mehr?
Benötigen Sie eine Ansprechperson für gesundheitliche und pflegerische Fragen?
Unter der Telefonnummer 4 28 28 8000 bekommen Sie Hilfe.

Mit der U-Bahn-Haltestelle Straßburger Platz auf dem Dulsberg werden in diesem Jahr 75 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sein.
Es folgen im nächsten Jahr weitere 5 Haltestellen, so dass dann nur noch 5 Haltestellen in den nächsten Jahren verbleiben.
Bei der S-Bahn sind jetzt 46 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sind. Im nächsten Jahr werden noch 4 Haltestellen fertiggestellt. Es verbleiben dann noch 4 Haltestellen, bei denen der Ausbau in den folgenden Jahren erfolgen wird.

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem engagierten Mitstreiter Claus-Dieter Jost, der am 30. April im Alter von 73 Jahren unerwartet verstorben ist.

Claus-Dieter Jost war Mitglied im Vorstand des BSB Altona und als allseits anerkannter sozialpolitischer Experte für den LSB aktiv. Sein besonderes Augenmerk war der Ungleichheit der Gesellschaft gewidmet. Dabei hat er mit seiner engagierten und dynamischen, aber auch fröhlichen und mitreißenden Art viele Aktivitäten organisiert und mitgestaltet.
Dieser Verlust reißt menschlich eine große Lücke in den Kreis der Seniorenvertretung. Mit seiner positiven Lebenseinstellung war er vielen ein Vorbild.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

In stiller Trauer
Die Mitglieder des Landes-Seniorenbeirats und die Kolleginnen der Geschäftsstelle

Der Landes-Seniorenbeirat teilt nachdrücklich die Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), dass in der Corona-Zeit die häusliche Pflege durch Angehörige stärkere Unterstützung braucht. Das betrifft vor allem ausreichende Desinfektionsmittel und Schutzkleidung sowie eine Notbetreuung bei Ausfall der Pflegenden. Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen und zwei Drittel der an Demenz Erkrankten leben zu Hause und werden meist allein durch Angehörige versorgt.
Der LSB hat den Appell an die Hamburger Medien und die Fraktionen der Bürgerschaft gesendet.

Hamburgs Seniorenvertretung macht sich Sorgen um die Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Sie leiden sehr unter der Isolation aufgrund des Corona-Besuchsverbots. Der LSB appelliert an die Betreiber und Leitungen, kurzfristig Gespräche mit den nächsten Angehörigen durch Video-Anrufe zu ermöglichen. Dazu bedarf es W-LAN und Tablets. Auch Begegnungsformen mit viel Abstand, etwa aus den Vorgärten, sollten geschaffen werden.
Als Presse-Information hat der LSB den Offenen Brief auch an die Redaktionen der Hamburger Medien versendet.