Aktuelles

Wer sich sicher in der digitalen Welt bewegt, kann im Alter auch bei eingeschränkter Mobilität leichter ein selbstständiges Leben führen. Der LSB hat in der Corona-Zeit rasch gefordert, dass Älteren mehr Unterstützung und Schulungen angeboten werden, um mit Laptop und Smartphone im Internet unterwegs zu sein. Inzwischen hat die Stadt das Programm "digital dabei" gestartet. Koordiniert von einer Stelle im Albertinen Haus, wurden über 120 Freiwillige gewonnen, die als Digitalmentor:innen Kurse in Seniorentreffs und bei Vereinen durchführen.

Der Landes-Seniorenbeirat hat in der neuen Amtszeit erstmals eine Projektgruppe zum Thema LSBTIQ* eingerichtet. Die Abkürzung steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* und queer. Sie weist auf die Vielfalt der geschlechtlichen und sexuellen Identitäten hin. Die LSB-Projektgruppe schaut genau hin, wie es den betroffenen Menschen insbesondere im höheren Alter geht. Und sie untersucht, was von der Gesellschaft und Politik zu erwarten ist, um ein faires, wertschätzendes Miteinander zu fördern.

Nach zweijähriger Corona-Pause führten der LSB und die DGB Senioren wieder am "Internationalen Tag der älteren Menschen" ihre Veranstaltung im Bachsaal am Michel durch. Über 300 Gäste nahmen daran teil. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sprach über die aktuelle Seniorenpolitik der Stadt. Barbara Wackernagel-Jacobs hielt den Festvortrag über "Die neuen Altersbilder", der hier zum Lesen eingestellt ist. Die Kriminalprävention der Polizei warnte vor Betrug mit Schockanrufen.
Eindrücke vom gelungenen, sehr informativen Vormittag vermittelt der Nachbericht mit vielen Fotos.

Der Landes-Seniorenbeirat möchte den Mut und die Zuversicht der Älteren in unserer Stadt im Herbst und Winter stärken. Ein Zwischenruf von Inge-Maria Weldemann, stellvertretende LSB-Vorsitzende, soll dazu beitragen. Trotz der vielen Herausforderungen sehen Sie nach der Lektüre dieser Zeilen hoffentlich entspannter in die kommende Zeit.

Das neue Faltblatt informiert im Überblick über die Aufgaben und die Zusammensetzung des LSB gemäß des Seniorenmitwirkungsgesetzes. Die Arbeitsweise, Themen und Anliegen werden kompakt dargestellt, ebenso der Aufbau und das Zusammenwirken der Seniorenvertretungen in Hamburg.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Inge-Maria Weldemann am 3. Juni 2022 vom Senat mit der „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher überreichte ihr im Rathaus die Medaille und die Urkunde. Inge-Maria Weldemann gehört seit 2017 dem Vorstand des Landes-Seniorenbeirats an.

Der LSB weist auf eine große Gerechtigkeitslücke hin: Nach dem Beschluss der Bundesregierung, einen Ausgleich für die stark steigenden Energiepreise zu schaffen, sollen die einmalige Zahlung von 300 Euro nur Erwerbstätige erhalten. Wer Rente bezieht, geht leer aus. Die Rentnerinnen und Rentner dürfen nicht benachteiligt und von der Entlastung ausgeschlossen werden. Der LSB fordert die Politik auf, in dieser Hinsicht nachzubessern und auch die Älteren gerecht zu entlasten.

Foto: Frau Rogalski-Beeck, LSB-Vorsitzende ab Dez. 2021

Am 16. Dezember fand die konstituierende Sitzung des Landes-Seniorenbeirats mit Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank statt. Für die neue Amtszeit bis zum 31. März 2025 wurde Karin Rogalski-Beeck zur Vorsitzenden gewählt, als stellvertretende Vorsitzende zuvor viereinhalb Jahre lang aktiv. Zu stellvertretenden LSB-Vorsitzenden sind Helmut Hurtz und Inge-Maria Weldemann gewählt worden, die auch den BSB Wandsbek führen.

Hamburgs Seniorenvertretung informiert über ihre Arbeit in der zweiten Hälfte der Amtsperiode. Die Anliegen, Initiativen und Aktivitäten des LSB und seiner Fach- und Projektgruppen im Zeitraum April 2019 - September 2021 werden dargelegt und erläutert. Berichtet wird, wie sich die Pandemie auf die laufende Tätigkeit ausgewirkt hat.
Zur Arbeit der Bezirks-Seniorenbeiräte in diesem Zeitraum vermittelt die Broschüre auch einen Überblick.

Hier wird Kultur einfach zugänglich und kostenfrei für alle Menschen erlebbar: Als Führung am Telefon. Einfach eine Veranstaltung aussuchen, anmelden, mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen. Spannende Einblicke und gute Gespräche inklusive.
Das legendäre Handels-Segelschiff Peking im Hamburger Hafen besuchen, in der beeindruckenden Sammlung Ernst-Joachim Sorsts die Werke von Dix bis Picasso bestaunen oder etwas über die Sprache der Mode im Museum der Arbeit lernen. Klingt nach interessanten Plänen für den Herbst, aber Sie haben nicht die Möglichkeit, sich die Ausstellungen anzusehen? Dann hören Sie sich die Führungen doch einfach per Telefon von zuhause aus an. Im Herbstprogramm von Bei Anruf Kultur finden Führungen in und durch über 20 Kulturstätten statt.