Aktuelles

Mit der U-Bahn-Haltestelle Straßburger Platz auf dem Dulsberg werden in diesem Jahr 75 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sein.
Es folgen im nächsten Jahr weitere 5 Haltestellen, so dass dann nur noch 5 Haltestellen in den nächsten Jahren verbleiben.
Bei der S-Bahn sind jetzt 46 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sind. Im nächsten Jahr werden noch 4 Haltestellen fertiggestellt. Es verbleiben dann noch 4 Haltestellen, bei denen der Ausbau in den folgenden Jahren erfolgen wird.

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem engagierten Mitstreiter Claus-Dieter Jost, der am 30. April im Alter von 73 Jahren unerwartet verstorben ist.

Claus-Dieter Jost war Mitglied im Vorstand des BSB Altona und als allseits anerkannter sozialpolitischer Experte für den LSB aktiv. Sein besonderes Augenmerk war der Ungleichheit der Gesellschaft gewidmet. Dabei hat er mit seiner engagierten und dynamischen, aber auch fröhlichen und mitreißenden Art viele Aktivitäten organisiert und mitgestaltet.
Dieser Verlust reißt menschlich eine große Lücke in den Kreis der Seniorenvertretung. Mit seiner positiven Lebenseinstellung war er vielen ein Vorbild.
Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

In stiller Trauer
Die Mitglieder des Landes-Seniorenbeirats und die Kolleginnen der Geschäftsstelle

Der Landes-Seniorenbeirat teilt nachdrücklich die Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), dass in der Corona-Zeit die häusliche Pflege durch Angehörige stärkere Unterstützung braucht. Das betrifft vor allem ausreichende Desinfektionsmittel und Schutzkleidung sowie eine Notbetreuung bei Ausfall der Pflegenden. Rund drei Viertel der Pflegebedürftigen und zwei Drittel der an Demenz Erkrankten leben zu Hause und werden meist allein durch Angehörige versorgt.
Der LSB hat den Appell an die Hamburger Medien und die Fraktionen der Bürgerschaft gesendet.

Hamburgs Seniorenvertretung macht sich Sorgen um die Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Sie leiden sehr unter der Isolation aufgrund des Corona-Besuchsverbots. Der LSB appelliert an die Betreiber und Leitungen, kurzfristig Gespräche mit den nächsten Angehörigen durch Video-Anrufe zu ermöglichen. Dazu bedarf es W-LAN und Tablets. Auch Begegnungsformen mit viel Abstand, etwa aus den Vorgärten, sollten geschaffen werden.
Als Presse-Information hat der LSB den Offenen Brief auch an die Redaktionen der Hamburger Medien versendet.

Ältere Menschen sind als Risikogruppe gegenwärtig besonders gefährdet und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Angebote oder Besuche, die ihren Alltag gestaltet haben, fallen derzeit weg. Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich dadurch isoliert und alleine. Einige müssen ihre Alltagshilfen neu organisieren, zum Beispiel für Einkäufe und Apothekengänge. In diesen besonderen Zeiten heißt es, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu helfen.
Fühlen Sie sich einsam?
Suchen Sie jemanden, mit dem Sie am Telefon reden können?
Benötigen Sie Unterstützung bei Einkäufen oder einen Botendienst?
Möchten Sie den PC oder das Handy nutzen, um mit anderen in Kontakt zu bleiben, und plötzlich funktioniert nichts mehr?
Benötigen Sie eine Ansprechperson für gesundheitliche und pflegerische Fragen?
Unter der Telefonnummer 4 28 28 8000 bekommen Sie Hilfe.

Bitte Abstand halten!
Vier Grafiken zum Ausdrucken zu den wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen gegenüber älteren Menschen.

Die Polizei Hamburg warnt in einem Flyer zum Thema
"Vorsicht Abzocke - die Coronafalle"
vor verschiedene Möglichkeiten, wie Kriminelle versuchen, aus der Krise Profit zu schlagen. Oft werden ältere Menschen als Opfer ausgewählt.

Sehr viele insbesondere ältere Menschen suchen gegenwärtig ihren Hausarzt oder Facharzt aus Sorge vor einer Ansteckung nicht mehr auf. Diese Sorgen sind unbegründet - und gefährlich, wenn dadurch notwendige Behandlungen unterbleiben. Die Praxen sind sicher, die Ärzte haben sich sehr gut auf die hygienischen Erfordernisse eingestellt. Gehen Sie sofort, wenn nötig, wie bisher zum Arzt! Verschleppen Sie keine Krankheiten! Ihren Besuch sollten Sie möglichst zunächst telefonisch mit der Praxis besprechen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation werden sämtliche Termine und Aktivitäten bis Ende April ausgesetzt.
Die Geschäftsstelle ist ausschließlich über Mail oder über Telefon erreichbar.

Laut Auswertungen des Senats leben Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, zunehmend gefährlich. Mehr Unfälle auf Gehwege werden verzeichnet. Der LSB mahnt an, neben den aktuell verfolgten Konzepten zur Mobilität z.B. per Rad auch eine Strategie zum Fußverkehr zu entwickeln. Für die Beschaffenheit der Gehwegflächen sind Qualitätsvorgaben zu entwickeln und Ansätze zu Verbesserungen in einzelnen Bezirken für die ganze Stadt zu bündeln. Die zügige Beseitigung von Stolperfallen und eine optimierte Beleuchtung sind dringend erforderlich - das dient allen und insbesondere älteren und mobilitätseingeschränkten Mitbürgerinnen und Mitbügern. Näheres in der Presse-Information des LSB. Näheres in der Presseinformation und im Positionspapier des LSB.