Wie beeinflussen Fake News unser Denken – und warum wirken sie oft stärker als Fakten?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich die diesjährige Gesamtdelegiertenkonferenz der Hamburger Seniorenvertretungen am 23. April im Stadtteilhaus „Horner Freiheit“. Mehr als 110 Delegierte und Gäste folgten der Einladung des Landes-Seniorenbeirats Hamburg (LSB).
Die Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Vortrag des Journalisten Fabian Schwarzbauer von NDR Info zum Thema „Schriller – Lauter – Bizarrer. Lügen und Fake News im Internet“ stand, wurde von der LSB-Vorsitzenden Sabine Illing moderiert.
Nachbericht (PDF)
Top-News
Der LSB gibt keine Wahlempfehlung zur Olympia-Bewerbung
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg möchte die eigenständige Meinungsbildung älterer Menschen aktiv unterstützen und empfiehlt den Besuch einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung des Bezirks-Seniorenbeirats Eimsbüttel am Donnerstag, 7. Mai 2026, 10:30 Uhr im Hamburg Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, 20295 Hamburg, Haupteingang.
Thema: Olympia-Bewerbung Hamburg.
Am 31. Mai haben die Hamburger Bürgerinnen und Bürger die Chance, darüber abzustimmen, ob Hamburg sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben soll. Diskutiert werden Pro und Contra – insbesondere hinsichtlich der Älteren in unserer Stadt. Als Gesprächspartner werden erwartet:
- Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport
- Eckart Maudrich, Sprecher von NOLYMPIA Hamburg
- Klaus Wicher, Hamburger Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland e.V. (SoVD)
Der neue Landes-Seniorenbeirat stellt sich vor – Amtszeit bis Frühjahr 2029
Seit Mitte 2025 ist der neukonstituierte Hamburger Beirat der Seniorenvertretung aktiv. Das Faltblatt stellt die Mitglieder, die Arbeitsweise und das Selbstverständnis vor. Der LSB besteht aus 15 ehrenamtlich aktiven Mitgliedern. Melden Sie sich gern bei ihm per E-Mail, wenn Sie ein Anliegen haben, das uns Ältere in Hamburg betrifft.
Das Faltblatt informiert auch über den Aufbau der Seniorenvertretung in unserer Stadt. Auch in jedem der sieben Bezirke gibt es aktive Seniorenbeiräte.
LSB-Faltblatt_Neuer LSB 2025-2029.pdf
LSB fordert: keine Alterseinschränkung bei medizinischen Behandlungen!
Überlegungen, ob sehr alte Menschen noch teure Medikamente erhalten sollten, rufen Fassungslosigkeit hervor.
Der rasante Kostenanstieg unseres Gesundheitssystems hat verschiedene Gründe und ist nicht allein der demografischen Entwicklung anzulasten. Wie schon bei der Pflege, wird hier der ältere Mensch offenbar allein als Kostenfaktor betrachtet. Alter als Ausschlusskriterium? Ab welchem Alter soll dies gelten?
Wünschenswerter wären u.a. Investitionen in Aufklärung, Prävention, Ausbau palliativer Versorgung, zur Selbstbestimmung und Selbstverantwortung, beispielsweise durch Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht.
Die Würde des Menschen – auch die Würde des älteren Menschen und des älteren erkrankten Menschen – ist unantastbar!
Zwischenruf zum 1. Oktober 2025 – Die Würde des älteren Menschen
Die traditionelle Festveranstaltung des Landes-Seniorenbeirats findet in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht statt. Der neue Beirat wurde erst zu Sommerbeginn konstituiert.
Die LSB-Vorsitzende Sabine Illing nutzt den „Internationalen Tag der älteren Menschen“, den die Vereinten Nationen für den 1. Oktober ausgerufen haben, für einen kräftigen Zwischenruf.
Die ältere Generation ist eine sehr heterogene Gruppe. Das Altersbild in der Öffentlichkeit schwankt oft zwischen extremen Polen. Umso mehr bedarf es würdevoller Anerkennung und Wertschätzung der Lebensleistungen älterer Menschen.
LSB-Info_Zwischenruf zum 1. Oktober_im Sept. 2025
Bundesverdienstkreuz für Sabine Illing – Ehrung für 20 Jahre Engagement
Der Bundespräsident hat Sabine Illing, seit Juni 2025 die LSB-Vorsitzende, „für ihr herausragendes und vielseitiges ehrenamtliches Engagement“ das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer hat ihr die Auszeichnung am 22. September im Rathaus überreicht.
Vor fast 20 Jahren hat sie die Selbsthilfegruppe Osteoporose gegründet und bis heute fortgeführt. Seit 2013 ist Sabine Illing in den Seniorenvertretungen aktiv, stand 10 Jahre lang dem Bezirks-Seniorenbeirat Altona vor und ist seither im LSB tätig. Auch in zwei Projekten für Schulkinder ist sie unermüdlich seit langem dabei.
Das Plenum des Landes-Seniorenbeirats gratuliert ihr ganz herzlich!
Pressemitteilung der Sozialbehörde_22Sept2025
Foto: Senatorin Melanie Schlotzhauer (links) und Sabine Illing
Tätigkeitsbericht Okt. 2023 bis März 2025 des Landes-Seniorenbeirats
Hamburgs Seniorenvertretung informiert über ihre Arbeit in der zweiten Hälfte der zu Ende gegangenen Amtsperiode. Die Anliegen und Aktivitäten des Landes-Seniorenbeirats und seiner Fach- und Projektgruppen werden dargestellt und erläutert. Die Arbeit des LSB beruht auf dem Landesgesetz zur Seniorenmitwirkung. Kooperiert wird vielen Institutionen und Organisationen in der Stadt. Auch zur Arbeit der sieben Bezirks-Seniorenbeiräte in diesem Zeitraum vermittelt die Broschüre einen Überblick.
LSB-Tätigkeitsbericht Okt.2023 – März 2025 (pdf)
Landes-Seniorenbeirat nimmt die Arbeit auf – Start der Amtszeit 2025 bis 2029
Am 16. Juni 2025 war es soweit – der neue LSB trat zusammen und Amtsleiter Marco Kellerhof von der Sozialbehörde vollzog die Konstituierung des Gremiums der Seniorenmitwirkung in Hamburg. Anschließend ist der neue Vorstand gewählt worden. Zur Vorsitzenden wurde Sabine Illing aus Altona gewählt. Wie die personelle Besetzung der 15 LSB-Plenumsplätze erfolgte, lesen Sie in der Webinfo. Die Mitglieder freuen sich mit viel Respekt hinsichtlich ihrer verantwortungsvollen Rolle auf die anstehenden Aufgaben und kommenden Herausforderungen.
LSB-Webinfo_neuer Landes-Seniorenbeirat_17. Juni 2025 (pdf)
Presse-Info_Sozialbehörde_neuer LSB_16. Juni 2025 (web)
Hamburgs Seniorenvertretungen werden neu besetzt – Engagement ist wichtig
Die Seniorendelegiertenversammlungen in den Bezirken werden ab Anfang 2025 für die nächste Amtszeit neu gebildet. In Folge werden die sieben Bezirks-Seniorenbeiräte und der Landes-Seniorenbeirat gewählt. Wie man sich dort als interessierter Bürgerin und Bürger beteiligen kann, erläutern die LSB-Info, die neue Broschüre und das Faltblatt zur Seniorenmitwirkung in Hamburg. Hier können Sie die Druckmedien online lesen und sich über die Abläufe und erforderlichen Schritte informieren. Als älterer Mensch ab 60 Jahren kann man Seniorendelegierter auf zwei Wegen werden: Entweder entsendet von einer Gruppe oder Organisation, die sich für Ältere engagiert, oder als Einzelperson mit Unterstützerliste. Wichtig: Meldeschluss für die Delegierten ist am 17. Februar.
LSB-Info_Machen Sie mit in der Seniorenvertretung_SeMa_Dez 2024 (pdf)
Faltblatt zur Neubildung/Neuwahl der Seniorenvertretungen_Dez 2024 (pdf)
Broschüre zum Seniorenmitwirkungsgesetz_Dez 2024 (pdf)
Presse-Info_Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung, Bezirke_10. Jan 2025 (pdf)
Vordrucke für die Unterstützerlisten der Bezirke, die Interessenbekundungen zur Berufung in den Landes-Seniorenbeirat und Benennung der Delegierten finden Sie –> hier
Neue Betrugsmasche zu Lasten von älteren Menschen
Achtung am Geldautomaten!
Die Polizei Hamburg verzeichnet vermehrt Fälle, in denen am Geldautomaten die PIN ausgespäht und die Bankkarte gestohlen wird. Betroffen sind vor allem Seniorinnen und Senioren.
Die Täter halten sich in der Nähe des Geldautomaten auf, erspähen die PIN der Betroffenen bei deren Eingabe und wenden Tricks an, um an die Karte zu gelangen.