Digitalisierung darf niemanden ausschließen.
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg fordert, dass persönliche Behördengänge nicht teurer werden als digitale Anträge.
Ältere Menschen dürfen durch die Digitalisierung nicht benachteiligt werden.
LSB-Hamburg
Fußgänger brauchen Rücksicht
Auf Fußwege sind wir grundsätzlich angewiesen. Fußgänger sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und brauchen gute und sichere Wege. Bereits in der Planung muss konsequent mitgedacht werden. Der BSB Nord und das Bündnis für Mobilitätswende verfolgen dieses Thema seit vielen Jahren und fordern von der Verkehrsbehörde, die schon 2023 geäußerten Versprechen zu erfüllen.
Im neuen Info-Blatt zeigen wir beispielhaft Mängel auf, bei denen Abhilfe erforderlich ist, und fordern Gehör für Veränderungen.
Infoblatt Mobilitätswende (PDF)
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg startet eigenen Newsletter
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg (LSB) will seine Themen künftig stärker in die Öffentlichkeit bringen und setzt dafür ab Mai auf einen eigenen Newsletter.
Der Newsletter wird in Zukunft zentrale Themen aus den Fachgruppen des LSB bündeln und verständlich aufbereiten. Im Fokus stehen dabei konkrete Herausforderungen im Alltag von Seniorinnen und Senioren – etwa Altersarmut, bezahlbares Wohnen, Mobilität, Pflege oder gesellschaftliche Teilhabe.
„Wir wollen die Stimme der älteren Generation in Hamburg stärker hörbar machen“, sagt Sabine Illing, Vorsitzende des LSB. „Viele wichtige Themen finden bislang zu wenig öffentliche Aufmerksamkeit. Das möchten wir ändern.“ Der LSB-Newsletter erscheint regelmäßig und ist kostenfrei.
Hier geht es zum >> Newsletter Nr. 1, Mai 2026
Interessierte können sich ab sofort über die Website des LSB für den Newsletter anmelden, den Sie dann per Email erhalten werden: www.lsb-hamburg.de/newsletter
Nachbericht zur Gesamtdelegiertenkonferenz am 23. April
Wie beeinflussen Fake News unser Denken – und warum wirken sie oft stärker als Fakten?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich die diesjährige Gesamtdelegiertenkonferenz der Hamburger Seniorenvertretungen am 23. April im Stadtteilhaus „Horner Freiheit“. Mehr als 110 Delegierte und Gäste folgten der Einladung des Landes-Seniorenbeirats Hamburg (LSB).
Die Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Vortrag des Journalisten Fabian Schwarzbauer von NDR Info zum Thema „Schriller – Lauter – Bizarrer. Lügen und Fake News im Internet“ stand, wurde von der LSB-Vorsitzenden Sabine Illing moderiert.
Nachbericht (PDF)
Deutsche Faktenchecker (PDF)
Der LSB gibt keine Wahlempfehlung zur Olympia-Bewerbung
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg möchte die eigenständige Meinungsbildung älterer Menschen aktiv unterstützen und empfiehlt den Besuch einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung des Bezirks-Seniorenbeirats Eimsbüttel am Donnerstag, 7. Mai 2026, 10:30 Uhr im Hamburg Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, 20295 Hamburg, Haupteingang.
Thema: Olympia-Bewerbung Hamburg.
Am 31. Mai haben die Hamburger Bürgerinnen und Bürger die Chance, darüber abzustimmen, ob Hamburg sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben soll. Diskutiert werden Pro und Contra – insbesondere hinsichtlich der Älteren in unserer Stadt. Als Gesprächspartner werden erwartet:
- Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport
- Eckart Maudrich, Sprecher von NOLYMPIA Hamburg
- Klaus Wicher, Hamburger Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland e.V. (SoVD)
Der neue Landes-Seniorenbeirat stellt sich vor – Amtszeit bis Frühjahr 2029
Seit Mitte 2025 ist der neukonstituierte Hamburger Beirat der Seniorenvertretung aktiv. Das Faltblatt stellt die Mitglieder, die Arbeitsweise und das Selbstverständnis vor. Der LSB besteht aus 15 ehrenamtlich aktiven Mitgliedern. Melden Sie sich gern bei ihm per E-Mail, wenn Sie ein Anliegen haben, das uns Ältere in Hamburg betrifft.
Das Faltblatt informiert auch über den Aufbau der Seniorenvertretung in unserer Stadt. Auch in jedem der sieben Bezirke gibt es aktive Seniorenbeiräte.
LSB-Faltblatt_Neuer LSB 2025-2029.pdf
hvv Seniorenticket ab 2026
Wahlversprechen erfüllt, aber Landes-Seniorenbeirat Hamburg bleibt skeptisch
Am 18. Dezember hat die Stadt ein vergünstigtes hvv Deutschlandticket für Hamburger Seniorinnen und Senioren ab 67 Jahre zum Preis von 49 Euro im Monat angekündigt, das ab dem 1. Mai 2026 erhältlich sein soll.
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg nimmt zur Kenntnis, dass damit ein Wahlversprechen eingelöst wird, hatte jedoch ein anderes Ergebnis erhofft. Die ursprüngliche Forderung zielte ab auf ein bezahlbares 29-Euro-HVV-Ticket für die Ringe A und B für alle Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt.
LSB fordert: keine Alterseinschränkung bei medizinischen Behandlungen!
Überlegungen, ob sehr alte Menschen noch teure Medikamente erhalten sollten, rufen Fassungslosigkeit hervor.
Der rasante Kostenanstieg unseres Gesundheitssystems hat verschiedene Gründe und ist nicht allein der demografischen Entwicklung anzulasten. Wie schon bei der Pflege, wird hier der ältere Mensch offenbar allein als Kostenfaktor betrachtet. Alter als Ausschlusskriterium? Ab welchem Alter soll dies gelten?
Wünschenswerter wären u.a. Investitionen in Aufklärung, Prävention, Ausbau palliativer Versorgung, zur Selbstbestimmung und Selbstverantwortung, beispielsweise durch Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht.
Die Würde des Menschen – auch die Würde des älteren Menschen und des älteren erkrankten Menschen – ist unantastbar!
Wandsbeker Seniorenbrief zum Thema E-Scooter
In unserer neuen Ausgabe des Wandsbeker Seniorenbriefs informieren wir darüber, wie man behindernd abgestellte E-Scooter (Roller) und E-Bikes mit Hilfe des Smartphones bei den Verleihfirmen melden kann, damit sie umgehend abgeräumt werden.
Außerdem stellen wir ein Modellprojekt des Bezirksamts Wandsbek vor, rund um die U-Bahnstation Oldenfelde das Abstellen von E-Scootern und E-Bikes nur noch auf ausdrücklich dafür ausgewiesenen Abstellflächen zu erlauben.
Zwischenruf zum 1. Oktober 2025 – Die Würde des älteren Menschen
Die traditionelle Festveranstaltung des Landes-Seniorenbeirats findet in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht statt. Der neue Beirat wurde erst zu Sommerbeginn konstituiert.
Die LSB-Vorsitzende Sabine Illing nutzt den „Internationalen Tag der älteren Menschen“, den die Vereinten Nationen für den 1. Oktober ausgerufen haben, für einen kräftigen Zwischenruf.
Die ältere Generation ist eine sehr heterogene Gruppe. Das Altersbild in der Öffentlichkeit schwankt oft zwischen extremen Polen. Umso mehr bedarf es würdevoller Anerkennung und Wertschätzung der Lebensleistungen älterer Menschen.
LSB-Info_Zwischenruf zum 1. Oktober_im Sept. 2025