Aktuelles

Gut 250 Seniorendelegierte und Gäste nahmen an der großen LSB-Veranstaltung im Hamburg-Haus teil. Das neue Projekt "Hamburger Hausbesuch" wurde vorgestellt. Im zweiten Teil der Konferenz berichteten die Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Bartke (SPD) und Marcus Weinberg (CDU) von den Plänen ihrer Parteien zu Veränderungen bei der Rente, um Altersarmut entgegenzuwirken. Der LSB mahnte zu zügigem Handeln der Großen Koalition. Eingangs informierte Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks über aktuelle seniorenpolitische Entscheidungen des Senats. Lesen Sie unseren Nachbericht.

Auf einem Handzettel hat der BSB Wandsbek aufgeführt, wie Radwege aussehen sollten, auf denen sich Senioren und Seniorinnen wohlfühlen und auch Kinder sicher mit dem Rad unterwegs sein können.

In Kürze werden die neuen Elektro-Tretroller im Straßenverkehr auf Radwegen zugelassen. Droht Gefahr insbesondere für mobilitätseingeschränkte Ältere? Der Landes-Seniorenbeirat hat daher einige Forderungen erhoben, welche Bedingungen bei der Einführung erfüllt werden müssen. Für kombinierte Rad- und Fußwege sollten ergänzende Einschränkungen vor allem der Höchstgeschwindigkeit erlassen werden. Näheres in der Presse-Information des LSB.

Der Landes-Seniorenbeirat informiert über die Arbeit, seine Anliegen und Initiativen in der ersten Hälfte der laufenden Amtsperiode im Tätigkeitsbericht für den Zeitraum April 2017 bis März 2019. Altersarmut und Pflege waren Schwerpunktthemen. Stark besucht fanden eine Reihe großer Veranstaltungen statt. Die Broschüre gibt auch einen Überblick zu den Aktivitäten der Bezirks-Seniorenbeiräte in diesem Zeitraum.

Was planen die Parteien an Reformen bei der Rente, um wachsender Armut im Alter entgegenzuwirken? Zum Austausch mit dem LSB waren am 22. Mai Hamburger Bundestagsabgeordnete zu Gast und stellten ihre Konzepte vor. Der LSB-Vorsitzende Helmut Riedel mahnte, der Bundestag müsse noch in dieser Legislaturperiode nachhaltige Veränderungen bei der Rente beschließen. Näheres zur engagiert geführten Diskussion lesen Sie in der Presse-Information, auf der zweiten Seite mit Fotos vom Treffen.

Zum 10. Jahrestag der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2019 ist die 66. Hamburger U-Bahn-Station barrierefrei zugänglich geworden. In 2019 werden fünf weitere Haltestellen ausgebaut, in 2020 folgen dann vier Haltestellen. Bei der S-Bahn werden dieses Jahr drei Haltestellen fertiggestellt, so dass damit 46 Haltestellen barrierefrei ausgebaut sind. Die verbleibenden 10 U-Bahn- und 9 S-Bahn-Stationen sollen in den folgenden Jahren Aufzüge erhalten.

Der LSB begrüßt nachdrücklich, dass die Sperrzeit am Morgen vor 9 Uhr künftig entfallen wird. Das wird die Bürgerschaft auf Antrag von SPD und Grünen in Kürze beschließen. Eine langjährige Forderung der Hamburger Seniorenvertretungen wird damit erfüllt. Der Preisvorteil, den die Seniorenkarte bietet, kommt dann richtig zur Geltung. Denn es müssen nicht wie bisher Einzelfahrscheine zusätzlich gekauft werden, wenn man in der Frühe mit Bus und Bahn unterwegs ist.

Das Angebot an Schauspiel & Musik ist sehr vielfältig und ein großer Gewinn für alle. Einen guten Überblick vermittelt die neue, handliche Broschüre des Landes-Seniorenbeirats. Sie gibt Auskunft, ob die Theater und Musikstätten barrierefrei zugänglich sind. Der LSB möchte insbesondere den Älteren in unserer Stadt Impulse geben, eine Auswahl zu treffen und Kultur zu genießen. Die kurzen Porträts der Spielstätten mit Fotos helfen beim Auswählen und bieten Orientierung.

In der LSB-Plenumssitzung am 30.01.2019 wurden Hans-Lüder Hilken als stellvertretender Vorsitzender und Karin Schulz-Torge als Beisitzerin einstimmig in den Vorstand des Landes-Seniorenbeirats, der ehrenamtlichen Seniorenvertretung Hamburgs, gewählt.

Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass unser langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender Herr Jürgen Fehrmann am 17. November 2018 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Es fällt schwer uns vorzustellen, wie die Arbeit der Seniorenvertretungen ohne Jürgen Fehrmann und seinen Einsatz aussehen wird. Er war immer präsent, wusste so viel und hat uns alle durch seine kameradschaftliche, humorvolle und wertschätzende Art immer wieder motiviert zum Weitermachen und Dranbleiben. Jürgen Fehrmann war sein Leben lang aktiv und hat sich eingebracht – vom Bereich des Sports und der Lebensrettungsgesellschaft bis zur Mitwirkung in der Gewerkschaft, ebenso war er politisch engagiert und als ehrenamtlicher Richter tätig. Seit 25 Jahren hat er sich in den Hamburger Seniorenvertretungen engagiert und die Interessen der älteren Generation auf vielen Ebenen mit großem Einsatz vertreten, seit 13 Jahren als stellvertretender Vorsitzender des LSB. Es hat ihn mit großem Stolz erfüllt, dass er im Mai 2018 von Hamburgs erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher mit der „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ ausgezeichnet wurde.

Lieber Jürgen, wir vermissen dich sehr! Wir werden dein Andenken bewahren.

In stiller Trauer
Deine Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus dem Seniorenbeirat und aus der Geschäftsstelle